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Wilfrid Sellars, Science and Metaphysics. Variations on Kantian Themes, Ridgview Publishing Company, Atascadero, California [1967] 1992.

Appendix: The Inner Sense

Auf Seite 36 stellt Sellars fest:

... according to Kant's official position, representings-in-themselves are not in Time. (p. 36)

Er greift daraufhin den Vorwurf aus Kap. 1 auf: dass Kant nicht zwischen den Eigenschaften einer Repräsentation und denen des Repräsentierten unterscheide, und daher folgern müsse, dass das, was nicht Gegenstand einer Vorstellung ist, in gar keinem Sinne zeitliche ist. Der Gedanke ist offenbar, dass es für Kant nur einen Sinn geben kann, in dem etwas in der Zeit sein kann; und da er diesen dadurch erklärt, dass etwas in der Zeit vorgestellt wird, kann in diesem Sinne nur das in der Zeit sein, was vorgestellt wird. Vorstellungen, die nicht selbst Gegenstand weiterer Vorstellungen sind, sind also gar nicht in der Zeit.

Allerdings nimmt Kant auch an, dass Repräsentationen in dem Sinne in der Zeit sind, als sie aufeinander folgen (p. 37).

Im Anhang bemerkt Sellars zunächst, dass sich Repräsentationen in demselben Sinn in der Zeit zueinander zu verhalten scheinen, in dem sich auch Gegenstände in der Zeit verhalten; also scheinen Begriffe für Zeitverhältnisse nicht bloß analog gebraucht zu werden, sondern in genau demselben Sinn (p. 231, vgl. Kap. 1).

Kant zeigt aber in der Zweiten Analogie der Erfahrung, dass wir zwischen einer subjektiven und einer objektiven Abfolge unterscheiden müssen.

-> Science and Metaphysics, Inhaltsverzeichnis.


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